"Kräuter der Provinz" – Kleine Gewürzkunde

„Kräuter der Provinz“ sind eine italienische Gewürzmischung. Richtig oder falsch?
Sie haben „falsch“ gesagt? Sie können den Link hier wieder schließen. Sie haben „richtig“ gesagt? Sie können hier noch was lernen ;-) Die Mischung heisst „Kräuter der Provence“ und kommt – wie dann ja auch der Name sagt – aus Frankreich.

1. Zimt
Herkunft: Ursprünglich aus China, heute sind die Hauptanbaugebiete in Ceylon, China und Indonesien.
Geschmack: Gemahlener Zimt schmeckt kräftig-würzig, etwas bitter und zusammenziehend.

2. Sternanis
Herkunft: Ursprünglich aus dem Orient und östlichen Mittelmeerraum. Heute überwiegend aus Italien, Südfrankreich und Spanien.
Geschmack: süßlich, stark aromatisch und lakritzeähnlich. Sein Aroma verdankt Anis insbesondere dem ätherischen Öl Athenol, das als Anisöl auch gegen Erkältungsbeschwerden hilft.

3. Nelken
Herkunft: Ursprünglich von den indonesischen Gewürzinseln, heute sind die Hauptanbaugebiete in Sansibar und Madagaskar.
Geschmack: Nelken, ganz oder gemahlen, haben einen würzig-feinen Geruch, würzen aber feurig-scharf. Ihr Aroma verdanken sie insbesondere dem ätherischen Nelkenöl, das auch in der Kosmetikindustrie verwendet wird.

4. Vanille
Herkunft: Ursprünglich aus Mexiko, heute sind die Hauptanbaugebiete in Madagaskar.
Geschmack: Vanillestangen erhalten ihr Aroma erst durch die Aufbereitung: Durch Gärung werden sie schwarzbraun und glänzend. Sie schmecken süßlich-aromatisch.

5. Kardamom
Herkunft: Kommt aus Indien, dort befindet sich nach wie vor das Hauptanbaugebiet.
Geschmack: Schmeckt süßlich-aromatisch, aber auch kräftig brennend wie Eukalyptus. Es gilt als herz- und magenstärkend. Wegen seines feinen Aromas gehört es zu den edelsten und damit auch zu den teuersten Gewürzen der Welt.

6. Muskat
Herkunft: Ursprünglich von den indonesischen Gewürzinseln, heute befinden sich die Hauptanbaugebiete in den tropischen Gebieten nördlich und südlich des Äquators.
Geschmack: Gemahlene Muskatnuss schmeckt stark würzig, aromatisch und feurig-süß. Ihr Aroma verdankt sie insbesondere dem hohen Anteil ätherischer Öle.




Quelle: http://www.daskochrezept.de/specials/weihnachtsgewuerze-rezepte-und-infos_105.html