Hirschhornsalz? Bäh! Was ist das denn?

Haben Sie in der Weihnachtszeit im Gewürzregal im Supermarkt auch schon über diese komischen Namen wie „Hirschhornsalz“ oder „Pottasche“ gerätselt?
Ist Pottasche Asche aus dem Ruhrpott oder gar anderen Pötten? Ist Hirschhornsalz wirklich das wonach es klingt?

Na, wir haben dann doch lieber mal Mutter Google gefagt:

Pottasche und Hirschhornsalz sind alte Backtreibmittel. Sie geben allem, was aus dem schwerem Honigkuchenteig hergestellt wird, die typische Geschmacksnote. Dieser Teig enthält genauso viel Honig wie Mehl. Soll der Teig richtig locker werden, muss er vor dem Backen erst einmal bei Zimmertemperatur ruhen, mindestens über Nacht, besser noch zwei Tage. Backpulver ist da nicht geeignet, denn es reagiert auch schon bei Luftfeuchtigkeit. Hirschhornsalz und Pottasche entwickeln dagegen erst bei hohen Temperaturen (über 60 Grad) ihre Treibkraft.

Hirschhornsalz
Dafür muss kein Hirsch mehr sein Horn opfern. Das chemisch hergestellte Ammoniumhydrogenkarbonat wird vor allem für würzige, flache Lebkuchen verwendet, bei denen der zurückbleibende Ammoniakgeruch gut entweichen kann.

Pottasche (Kaliumcarbonat)
Ist ein geruchloses Pulver, das den Teig eher in die Breite als in die Höhe treibt.

Quelle: http://www.test.de/Hirschhornsalz-und-Pottasche-Fuer-Lebkuchen-und-Printen-1221309-0/